Wenn Schmerzen Kopfweh bereiten.

Unsere Psychiatrieangebote.

Chronische Schmerzen können nicht nur die Psyche des Patienten zermürben. Auf Dauer können sie auch körperliche Folgen haben, indem sie z.B. die limbischen Strukturen des Gehirns verändern, die stark in die Gefühlsverarbeitung eingebunden sind. Angstzustände und Depressionen, die mit chronischen Schmerzen einhergehen, sind daher nicht zufällig, sondern besitzen oft eine eindeutige neurobiologische Grundlage. Mehr noch: die biochemischen Veränderungen können sogar zu einem verstärkten Schmerzempfinden führen – und damit auch zu einem „gefühlt“ erhöhten Leidensdruck. Auch bestehende, sprich endogene, die Persönlichkeit bestimmende Ursachen können die Schmerzverarbeitung nachhaltig stören. Mit modernen psychiatrischen Therapieverfahren können diese Ursachen vorsichtig korrigiert werden. Schritt für Schritt lernt der Patient, seinen Schmerzen aktiv zu begegnen und sie kognitiv besser zu verarbeiten.

Jetzt Kontakt aufnehmen