Wie man Schmerzen zum Reden bringt.

Die diagnostische Infiltration.

Schmerzen zu diagnostizieren und ihre Ursachen zu lokalisieren ist mitunter eine anspruchsvolle Aufgabe. Oftmals sind die Zusammenhänge komplex und nur schwer zu identifizieren. Die diagnostische Infiltration hat sich hier als äußerst effektives Mittel erwiesen, um zuverlässig, schonend und schnell eine Diagnose zu stellen. Grundlegend handelt es sich dabei um einen kleinstmöglichen Eingriff (minimalinvasiv) durch den Arzt. Durch diesen Eingriff wird der Schmerz aktiv beeinflusst und liefert so wertvolle Informationen für die Diagnose. Ein Beispiel für einen solchen Eingriff ist die lokale Betäubung. Je nachdem, wie sich die Schmerzen eines Patienten nach einer gezielten, lokalen Betäubung verändern, kann der Arzt Rückschlüsse auf die Ursache und ihre Lokalisation ziehen.Bei ausgewiesener Expertise geschieht dies unter sterilen Bedingungen, röntgengesteuert und kontrastmittelkontrolliert. Unter diesen Voraussetzungen haben die Eingriffe nur ein sehr geringes Risiko. Auf Wunsch des Patienten ist auch eine zusätzliche Sedierung möglich, d.h. die Verabreichung einer Beruhigungsspritze.

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